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Tonträger
Hans-Joachim Berg, Barockvioline
Naoko Akutagawa, Cembalo
Naxos.com Nach einer Flucht aus der Leibeigenschaft und zahlreichen Zwischenstationen erlangte der immer noch junge böhmische Violinist und Komponist Franz Benda schließlich eine feste Anstellung am Hofe Friedrichs II. in Preußen. Hier entstanden viele seiner Kompositionen, besonders für „sein“ Instrument, die Geige. Der kantable Stil seiner Werke eröffnet dem Interpreten viel Raum für raffinierte Ornamentierung und Improvisation, was zu Bendas Zeit voll im Trend lag, um es einmal in modernen Worten auszudrücken.
Trotz oder gerade der musikalischen und kompositorischen Qualität wegen wundert man sich, warum bislang so wenige Aufnahmen von Bendas Violinsonaten existieren. Bei den vorliegenden Aufnahmen handelt es sich um Weltersteinspielungen, die auf den authentischen Manuskripten aus der Berliner Staatsbibliothek beruhen und vom jungen, auf diese Epoche spezialisierten Violinisten Hans-Joachim Berg auf einem unveränderten Instrument von 1735 eingespielt wurden.
Zu beziehen im Fachhandel, direkt bei Hans-Joachim Berg oder bei Amazon.de.
NAXOS ( Neuerscheinungen Oktober 2011)
Es gibt überraschend wenig Einspielungen von Franz Bendas Violinsonaten, aber diese Weltersteinspielung ist konkurrenzlos– möglich durch die neue Erstausgabe dieser Sonaten, die aus ursprünglichen Handschriften der Berliner Staatsbibliothek stammen. Die Aufnahme ist daher von hohem künstlerischem Interesse, besonders für Liebhaber. Es handelt sich um eine Debut-Soloaufnahme des Barockviolinisten Hans-Joachim Berg, wohingegen die Cembalistin Naoko Akutagawa eine schon bekannte NAXOS – Künstlerin ist. (Übersetzt a. d. Englischen)
David Denton, Review Corner ( Oktober 2011)
Je öfter ich Barockmusik auf Originalinstrumenten höre, desto enttäuschter bin ich von Aufnahmen mit modernen Violinen. Mit dieser Aufnahme hören wir eine Barockvioline aus dem Jahre 1735, derselben Epoche, aus der auch die Kompositionen Franz Bendas stammen. Die Klangqualität ist gut, empfehlenswert! (Übersetzt a. d. Englischen)
Häussler Classic (November 2011)
Es ist an der Zeit, dass die virtuosen Violinsonaten Franz Bendas (1709 – 1786) wieder bekannt gemacht werden, vor allem die Verzierungen der Sonaten, die Hans-Joachim Berg und Naoko Akutagawa mit aller Noblesse und Virtuosität darbieten…
Johan van Veen (Musica dei donum – Dezember 2011)
Der cantable Musizierstil dieser Sonaten wird in der Einspielung von Hans-Joachim Berg ausgezeichnet interpretiert. Diese Aufnahme ist seine erste Solo-CD und in der Tat eine sehr gute! (..) Die Sonaten werden von „ Lyrismen“ bestimmt – dies ist eine Aufnahme für Kenner! (Übersetzt a. d. Englischen)
Byzantion, Review gramma ( Januar 2012)
(..) Die fünf Sonaten – hier dargeboten von den exzellenten Musikern Hans-Joachim Berg (Violine)und Naoko Akutagawa (Cembalo) auf historischen Instrumenten – ähnlich in Länge und Charakter, den man alllerdings als höchst ausgereift, schillernd, filigran und entspannt bezeichnen muß. (..) Barockliebhaber werden großes Vergnügen an diesen lyrischen Perlen finden. Abgesehen von Bergs und Akutagawas beeindruckend präziser Leistung haben – wenn auch nicht in gleichem Maße gefordert wie Berg – auch der Produzent Glen Wilson und der Tontechniker ihren Anteil an der Qualität der CD: Klang und technische Qualität sind sehr gut.(Übersetzt a. d. Englischen)
Klaus-Peter Schlecht, Weltbild ( Oktober 2011)
Die CD mit Violinsonaten von Franz Benda besticht durch vielfältige und farbenreiche musikalische Gestaltung. Der klare, prägnante Klang der originalen Klotz-Geige von 1735 lässt lyrisch – feine Tongespinste und Originalverzierungen ebenso leuchten wie rhythmisch-prägnante, forsche Doppelgriffkaskaden. Vor allem in den Adagio-Sätzen zeigen die Interpreten ein tiefes Gespür für die Sensibilität der Musik Bendas, die Verzierungen schweben leicht und locker, die schnellen Passagen „gehen unter die Haut“. Eine absolut kompetente und spieltechnisch reife Leistung des Violinisten Hans-Joachim Berg und der begleitenden Cembalistin Naoko Akutagawa…….Sehr empfehlenswert!
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